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Presseartikel zum Ausbau der Königsbrücker
Straße
Panne: Einspruchsfrist verlängert
Den Verkehrsplanern im Rathaus ist ein folgenschwerer Fehler unterlaufen.
Sie ließen im Amtsblatt bekanntgeben, dass die Unterlagen für
den umstrittenen Ausbau der Königsbrücker Straße auch im
Regierungspräsidium (RP) öffentlich einsehbar sind.
Grünen-Stadtrat Wolfhard Pröhl machte den Test und suchte die
Pläne im RP vergebens. Dazu RP-Sprecherin Petra Gutow: Wir
sind gar nicht verpflichtet, die Unterlagen auszulegen. Da es
sich um ein städtisches Vorhaben handele, müsse das allein die
Stadt tun. Die Konsequenz der Panne: Die öffentliche Auslage,
die heute im Technischen Rathaus auf der Hamburger Straße zu Ende
gehen sollte, muss wiederholt werden. Als neuer Termin wurde
der 30. Juni bis 31. Juli festgesetzt. Dadurch verlängert sich
auch die Einspruchsfrist um sechs Wochen nunmehr bis zum 14. August.
Alle Einsprüche gegen das Vorhaben, die bislang schon
eingegangen sind, bleiben aber trotzdem voll gültig, so
Gutow. Die Auslage soll nun erneut im Amtsblatt angekündigt werden.
Stadtrat Pröhl fürchtet jedoch, dass die Dresdner
Verkehrsbetriebe, die für den Ausbau der Königsbrücker
verantwortlich zeichnen, ihren straffen Terminplan nicht mehr halten
können. Bereits Anfang 2001 sollte Baubeginn sein.
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