|
Presseartikel zum Ausbau der Königsbrücker
Straße
Zwei Drittel der DNN-Leser bei TED-Umfrage für
zweispurige Königsbrücker
Die Königsbrücker Straße soll zwischen Albertplatz und
Stauffenbergallee nur zweispurig ausgebaut werden. Dafür haben sich
gestern bei einem TED (telefonische Abstimmung) 838 DNN-Leser
ausgesprochen. Das sind mehr als zwei Drittel aller Anrufer (68,2 Prozent).
390 DNN-Leser stimmten für den vierspurigen Ausbau der Trasse (31,8
Prozent). Damit wendet sich die deutliche Mehrheit der Anrufer gegen die
Vorstellungen der Planer, die sich seit mehreren Monaten mit dem Umbau des
Abschnitts beschäftigen. Die Planer sehen vier Autospuren vor und
gehen davon aus, dass die andere Variante mit nur zwei Fahrspuren auch nach
dem Ausbau für Stau sorgen würde. Die Straßenbahn soll
gemäß der Vierspur-Variante ein separates Gleisbett erhalten.
Für die Fußgänger sind beiderseits der Straße Gehwege
geplant. Die Radfahrer müssten auf Parallelstraßen wie den
Dammweg ausweichen.
Auch bei der Zweispur-Variante, die ebenfalls schon einmal zur Diskussion
stand, soll die Straßenbahn ein eigenes Gleisbett bekommen. Vorteil
dieser Variante: An den Fahrbahnrändern wäre noch Platz für
Radwege. Doch die Planer der Verkehrsbetriebe und der Stadtverwaltung
bleiben bei vier Autospuren. Ihre Ansicht wurde gestern durch eine
Stellungnahme des ADAC Sachsen unterstützt. ;Einer Belastung
von täglich mehr als 25.000 Kraftfahrzeugen bereits im derzeitigen
Zustand kann perspektivisch nur durch einen vierstreifigen Ausbau Rechnung
getragen werden, erklärte ADAC-Verkehrsexperte Helmut
Büschke. Man könne nicht einerseits behaupten, die
Verkehrsbelastung erfordere keine zwei Fahrspuren pro Richtung und im
gleichen Atemzug von einer Gefahr für die Radfahrer durch die zu
erwartenden Verkehrsmengen sprechen.
Nächster
Artikel: Rückzieher: Neue Pläne für die
Königsbrücker Straße
Vorheriger
Artikel: Königsbrücker weiter vierspurig
Übersicht: Alle Artikel
|