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Königsbrücker Straße In Kürze
Die Königsbrücker Straße soll ab Januar 2001 ausgebaut
werden. Endlich! Wirklich endlich? Denn die vom Stadtrat beschlossenen
Pläne werden die jetzt schon unerträgliche Situation nicht
verbessern, sondern weiter verschlimmern. Aus dem lebendigen
Stadtteilzentrum Königsbrücker Straße wird demnach eine
vierspurige Rennstrecke für den Autoverkehr, die kaum noch
Möglichkeiten zum Flanieren, Radfahren, Einkaufen oder
Straßenplausch lässt.
Der vorgesehene Ausbau:
- Vier Fahrspuren verbreitern die Fahrbahn von heute 10 m auf
zukünftig 18,50 m.
- Es sind keine Radwege vorgesehen.
- Fußwege verschmalern sich von 7 m auf rund
3,50 m. Da darauf dann auch diverse Masten untergebracht sind, ist
mit einer durchgehend nutzbaren Breite von 2,50 m zu
rechnen.
- Dadurch kaum noch Platz für Geschäftsauslagen,
Straßencafés,
- und dadurch Rückgang des Geschäftsverkehrs und der
Immobilienwerte.
- Lärm- und Abgasbelastung werden die geltenden Richtlinien
überschreiten.
- Die meisten, zum Teil über hundert Jahre alten Bäume werden
gefällt.
- Viele Vorgärten werden zerstört und asphaltiert.
- Das Hechtviertel wird von der äußeren Neustadt durch
die überbreite Straße abgeschnitten.
Sollen solche Opfer im Sanierungsgebiet Äußere Neustadt
für den Autoverkehr gebracht werden? Die Bürgerinitiative
Königsbrücker Straße will Ihnen Alternativen zu den
bisherigen Planungen zeigen und mit Ihnen diskutieren, wie auf der
Königsbrücker die Belange aller Menschen berücksichtigt
werden können.
Quellenagabe: Bürgerinitiative
Königsbrücker Straße (tp), 13.06.00
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