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Presse-Erklärungen zum Thema
Übersicht
- 25.01.02, Verkehrsclub Deutschland (VCD), Ortsgruppe Dresden:
VCD sieht neue
Planungen für Königsbrücker Straße positiv
- 11.01.01, BI Königsbrücker Straße:
BI Königsbrücker
Straße kritisiert Festhalten am vierspurigen Ausbau
- 10.01.01, Verkehrsclub Deutschland (VCD), Ortsgruppe Dresden:
VCD kritisiert
Beharren von Stadt und DVB AG auf vierspurigem Ausbau der Königsbrücker Straße
- 13.06.00, BI Königsbrücker Straße:
Argumente für
Einwendungen jetzt auch im Internet zum herunterladen
- 07.06.00, Flugblatt von BI Königsbrücker Straße und Bündnis 90/Die Grünen:
Was ist jetzt zu tun? (download)
- 07.06.00, Stadtratsfraktion Bündnis 90/Die Grünen:
Übervolle
Veranstaltung zum Ausbau der Königsbrücker Straße
- 25.05.00, BI Königsbrücker Straße:
Bürgerinitiative
Königsbrücker Straße im Internet
- 20.05.00, BI Königsbrücker Straße:
Unterlagen
Königsbrücker Straße liegen jetzt aus Radler bei der Demo
- 02.05.00, BI Königsbrücker Straße:
Informationen zum
Pressegespräch Erläuterungen zu den Querschnitten
- 01.05.00, Dresdner Ortsgruppen von Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club (ADFC) und Verkehrsclub Deutschland
(VCD), 1. Mai 2000:
Berücksichtigung des Radverkehrs beim Ausbau der
Königsbrücker Straße
- 30.03.00, Verkehrsclub Deutschland (VCD), Ortsgruppe Dresden:
Kompromiß zur Könisgbrücker Straße ist
Bankrotterklärung der Dresdner Verkehrspolitik
Eine Übersicht zu Presseartikeln finden Sie hier.
VCD sieht neue Planungen für Königsbrücker Straße
positiv
Kritik an Haltung des Wirtschaftsministeriums
Als positiven Ansatz, um aus der verfahrenen Situation bei der Sanierung der Königsbrücker
Straße herauszukommen, hat der Verkehrsclub Deutschland, Ortsgruppe Dresden, die neuen Planungen der
Stadt unter Federführung von Prof. Schnüll bezeichnet. Zum ersten Mal wurde wenigstens auf eine
durchgehende Fahrmöglichkeit für Radfahrer geachtet, so VCD-Sprecher Volker Eichmann.
Wenn über die Steuerung der Ampeln auch der Vorrang für die Straßenbahn sichergestellt
werden kann, haben wir damit hoffentlich eine Lösung, die Kompromisse von allen Verkehrsteilnehmern
verlangt, und die den Anforderungen an eine lebendige Einkaufsstraße in einem pulsierenden Stadtviertel
wie der Neustadt gerecht wird. so Eichmann weiter.
Eine genauere Beurteilung der Pläne steht für den VCD zwar noch bevor, doch sieht der Club darin
eine Basis, auf der die weiteren Diskussionen gerade auch mit den Bewohnern der Neustadt schnell und zügig
zu einer endgültigen Planung führen können. Der VCD sieht jetzt bei allen Beteiligten die
Verantwortung, schnell zu einer für alle Verkehrsteilnehmer und für die Anwohner der
Königsbrücker Straße akzeptablen Lösung zu kommen.
Kritisch ist allerdings die unverständliche Haltung des Wirtschaftsministeriums zu werten, wie sie in
entsprechenden Presseberichten (DNN vom 25.01.) zum Ausdruck kommt. Nach den bisher bekannten Einzelheiten ist
mit der Variante von Prof. Schnüll für den Pkw-Verkehr eine reibungslose Abwicklung möglich. Es
wäre schön gewesen, wenn das SMWA bei den bisherigen Plänen, die erhebliche Nachteile für
Fußgänger und Radfahrer bedeutet hätten, ähnlich kritisch die Belange dieser
Verkehrsteilnehmer vertreten hätte. So aber kann der VCD dem Wirtschaftsministerium gegenüber nur
erneut den Vorwurf einer einseitigen Betrachtungsweise und der Vernachlässigung des nichtmotorisierten
Verkehrs erheben. Es ist zu hoffen, dass der Ausbau der Königsbrücker Straße trotz dieser
Äußerungen des SMWA nicht weiter verzögert wird. Wenn das SMWA hier Bedenkenträger
spielen sollte, dann wissen wir wenigstens, wer tatsächlich Ausbau und Sanierung des Dresdner
Straßennetzes verhindert, so VCD-Sprecher Eichmann abschließend.
| Verkehrsclub Deutschland (VCD), Ortsgruppe Dresden, 25. Januar 2002 |
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BI Königsbrücker Straße kritisiert Festhalten am
vierspurigen Ausbau
Dammweg und Alaunstraße sind keine Alternative für Radfahrer
Die Bürgerinitiative Königsbrücker Straße kritisiert das Ergebnis des Gesprächs von
Bürgermeister Wolgast und DVB-Vorstand Müller-Eberstein scharf. Stadt und DVB
verzögern mit ihrem Beharren auf einem vierspurigen Ausbau weiterhin die überfällige
Sanierung der Königsbrücker Straße, so BI-Sprecher Torben Heinemann. Nach
einschlägiger juristischer Beratung und Akteneinsicht in die Unterlagen beim Regierungspräsidium
Dresden sind wir uns sicher, dass, unter Abwägung aller Gesichtspunkte, die zweispurige Variante die
einzig mögliche Ausbauvariante ist, so Heinemann weiter. Auch das RP hat offensichtlich
gravierende Bedenken gegen die derzeitigen Planungen. Nach Ansicht der BI wird ein stures Festhalten an einer
4-spurigen Königsbrücker Straße seitens der Stadt und der Verkehrsbetriebe zu einem weiter
verzögertem Baubeginn führen, dem nach einem evtl. langen juristischen Tauziehen, schließlich
doch ein zweispuriger Ausbau folgen wird.
Besonders die Überlegungen von Bürgermeister Wolgast und DVB-Vorstand Müller-Eberstein zu
einer Führung des Radverkehrs über Alaunstraße und Dammweg hält die BI im wahrsten Sinne
des Wortes für abwegig. Ganz offensichtlich ist eine derartige Radwegeführung nicht geeignet, die
Bedenken sowohl der BI als auch des Regierungspräsidiums zu beseitigen. Schließlich ist die
Königsbrücker Straße mit Kino, Cafés und Geschäften das Ziel vieler Radfahrer und
diese liegen eben nicht am Dammweg, so Heinemann, ein Radfahrverbot in der Königsbrücker
Straße wäre rechtlich nicht haltbar und praktisch nicht durchführbar, vor allem wenn man die
Funktion der Königsbrücker Straße als Stadtteilzentrum sieht. Diese wollen wir
schließlich erhalten und nicht durch einen überdimensionierten Ausbau gefährden. Ohne Verbot
werden aber weiter Radfahrer auf der Königsbrücker Straße fahren wollen und genau diesen
Zustand ohne hinreichenden Platz für Radler kritisiert nach unserer Kenntnis auch das
RP.
Die Bürgerinitiative kann daher einen solche Lösung nicht mittragen, zumal damit auch
die städtebaulichen Probleme nur verschärft werden. Auch wird es Bürgermeister Wolgast in seiner
Funktion als Wirtschaftsbürgermeister bzw. sein Nachfolger ab Juni 2001 schwer haben, den
Geschäftsleuten der Königsbrücker Straße zu erklären, wie ihre Kunden sie
zukünftig mit mehr als der Haelfte weniger Parkplätzen und einem Verbot für Radfahrer
erreichen sollen.
Insgesamt sieht die BI damit ihre verkehrlichen, städtebaulichen, ökonomischen und
ökologischen Bedenken nicht entkräftet. DVB und Stadt haben es jetzt in der Hand, ein langes
Tauziehen vor Gericht zu verhindern; so BI-Sprecher Heinemann.
Dem ADAC wirft die BI bewusste Falschinformation vor bzw. billigen Lobbyismus, wenn er von bereits
jetzt von 25.000 Kfz spricht, eine weitere Steigerung suggeriert und verschweigt, dass perspektivisch
gemäß den Prognosen der Stadt die Verkehrbelastung der Königsbrücker Straße
zukünftig sinken wird. Schließlich besteht die Gefährdung für den Radverkehr nicht
nur in der Höhe der Verkehrsmenge, sondern vor allem im fehlenden Platz. Die jetzige Ausbauplanung ohne
Radfahrstreifen bei vier Spuren würde auch bei geringeren Verkehrsmengen eine hohe Gefährdung
für Radfahrer bedeuten. Aus Sicht der BI sind diese Äußerungen des Automobilclubs für den
Club disqualifizierend und der guten Arbeit, die der ADAC in punkto Verkehrssicherheit in anderen Städten
leistet, nicht würdig.
Die Bürgerinitiative Königsbrücker Straße ist weiterhin im Internet unter der Adresse
www.Leben-in-Dresden.de präsent.
| BI Königsbrücker Straße (TH), 11. Januar 2001 |
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VCD kritisiert Beharren von Stadt und DVB AG auf vierspurigem Ausbau
der Königsbrücker Straße
VCD-Sprecher kritisiert Nachgiebigkeit gegenüber Staatsregierung
Der Verkehrsclub Deutschland lehnt den jetzt von Verkehrsbürgermeister Wolgast und DVB-Chef
Müller-Eberstein vereinbarten "Kompromiß" zur Königsbrücker Straße vehement ab.
Besonders die vorgesehene Führung des Radverkehrs über Dammweg und Alaunstraße wird vom VCD als
völlig unzureichend angesehen. Beide Straßen können lediglich dem Durchgangsverkehr von
Radfahrern dienen, so VCD-Sprecher Volker Eichmann, sie nützen aber nichts für diejenigen
Radler, deren Ziele in der Königsbrücker Straße liegen, und das ist nach unseren Beobachtungen
die überwiegende Mehrheit. Nach Ansicht des VCD würde eine regelrechte Aussperrung des
Radverkehrs aus der Königsbrücker Straße zum einen rechtlich nicht machbar sein, zum anderen
auch die wirtschaftliche Situation der dortigen Geschäfte und Einrichtungen gefährden, da damit
Kunden vertrieben würden. Nach unseren Informationen wäre die Königsbrücker
Straße bundesweit die erste innerstädtische Hauptverkehrs- und -einkaufsstraße, die für
Radfahrer gesperrt würde, so Eichmann, sie wäre ein verkehrsplanerischer
Anachronismus.
Die Notwendigkeit eines vierspurigen Ausbaus sieht der VCD weiterhin nicht als gegeben an. Selbst die
Planfeststellungsunterlagen der DVB gehen aufgrund der mangelnden Leistungsfähigkeit der Knoten
Albertplatz und Stauffenbergallee von keine Zunahme der Kfz-Zahlen aus, ja sie erwarten sogar einen
Rückgang aufgrund der Waldschlösschenbrücke. Auch sind die derzeitigen Stauungen wenn
nicht durch die beiden Knoten bedingt ganz überwiegend der mangelnden Fahrbahnbreite anzulasten.
Aber auch ein zweispuriger Ausbau würde dieses Problem überzeugend lösen, so der
VCD-Sprecher.
Schließlich erwartet der VCD, daß die Bedenken, die von über 1.600 Einwendern und den
verschiedenen Trägern öffentlicher Belange, sowie aus dem Regierungspräsidum Dresden selber
gekommen sind, mit dem kräftigen Weiter so! von Stadt und DVB nicht beseitigt werden
können. Die Planung der Verkehrsbetriebe wird einer juristischen Überprüfung nicht
standhalten ist Eichmann zuversichtlich. Ausbaden müssen diese Fehlplanung leider die Anwohner
und die Verkehrsteilnehmer, die aufgrund des zu erwartenden Rechtsstreits weiterhin mit dem derzeitigen
unbefriedigenden Zustand leben müssen. Der VCD fordert daher Stadt und Verkehrsbetriebe auf, endlich
ein Umdenken einzuleiten und eine allen Anforderungen wirklich gerecht werdende Planung vorzulegen und
umzusetzen.
Dabei muß die Stadt vor allem ihre Nachgiebigkeit gegenüber der Staatsregierung
beenden, so Eichmann. Der dringende Wunsch der Staatsregierung nach einer breiten
Protokollstrecke zum Flughafen, wie er seitens des Staatsministeriums für Wirtschaft und Arbeit aus einer
Stellungnahme gegenüber dem RP klar hervorgeht, kann nicht Vorrang gegenüber der zu erwartenden
täglichen Belastung von Anwohnern, Geschäftsleuten und Kunden mit Lärm und Abgasen haben.
Entschieden zurückweisen muß der VCD schließlich die absurde Argumentation des ADAC.
Auch dem ADAC müßte eigentlich bekannt sein, dass eine Gefährdung von Radlern in erster
Linie durch den fehlenden Platz neben den Pkws und damit verbundene riskante Überholmanöver, aber
nicht durch die reine Menge an Pkws verursacht wird, so Eichmann abschließend. Schließlich
verschweigt der ADAC, daß alle Planungen perspektivisch einen Rückgang der Belastungen auf der
Königsbrücker Straße erwarten, so sind für 2010 laut der Stadt sogar 10% weniger Kfz als
heute zu erwarten.
| Verkehrsclub Deutschland (VCD), Ortsgruppe Dresden, 10. Januar 2001 |
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Argumente für Einwendungen jetzt auch im Internet zum
herunterladen
Die Bürgerinitiative Königsbrücker Straße ist bereits seit Mai auch im Internet unter
der Adresse www.Leben-in-Dresden.de präsent. Nach der erfolgreichen Veranstaltung am Mittwoch, dem
7. Juni in der Schauburg sind inzwischen Argumente für Einwendungen und Flugblätter auch auf der
Internetseite der Bürgerinitiative zu finden. Die Dokumente können ebenso wie
Mustereinwendungen dort nachgelesen und auch heruntergeladen werden.
Wir haben im Internet inzwischen eine umfangreiche Liste von Problemen zusammengestellt, die durch
den vierspurigen Ausbau der Königsbrücker Straße entstehen, so der Sprecher der
Bürgerinitiative, Torben Heinemann. Auch haben wir bereits festgestellt, daß die Planungen
gegen das Verkehrskonzept der Stadt und gegen den Flächennutzungsplan verstoßen. Darüber hinaus
werden einschlägige Richtlinien und Empfehlungen zum Ausbau von Straßen ignoriert. Wegen
dieser Mängel sieht die Bürgerinitiative gute Chancen, den Ausbau in der geplanten Weise abzuwenden
und stattdessen eine Variante durchzusetzen, die den Interessen von Anwohnern, Kunden und Geschäftsleuten
wirklich gerecht wird.
Am Donnerstag, dem 15.06.00 um 20 Uhr trifft sich die Bürgerinitiative wieder im Stadtteilhaus in der
Prießnitzstraße 18, Ecke Louisenstraße. Über den offiziellen Auslegungstermin hinaus
können dort die Planungen zum Ausbau der Königsbrücker Straße eingesehen werden und es
wird den Bürgern geholfen, die Einwände gegen den 4-spurigen Ausbau vorbringen wollen. Außerdem
können die Pläne auch im Stadtteilhaus in der BUND-Geschäftsstelle (2. Obergeschoß,
Telefon 8 38 19 93) während der Bürozeiten eingesehen werden. Dort werden auch Details
erläutert und bei der Formulierung von Einwendungen geholfen. Die Bürgerinitiative ruft die
Betroffenen auf, sich diese Unterlagen anzusehen, um ihre eigenen Interessen wahrnehmen zu können.
Wie jeden Freitag findet auch am 16.06.00 wieder eine Fahrraddemo statt, Treffpunkt ist wie immer um 16 Uhr
an der Schauburg.
| Bürgerinitiative Königsbrücker Straße (th), 13. Juni
2000 |
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Was ist jetzt zu tun?
Dieses Flugblatt können Sie sich als pdf-Datei für Adobe® Acrobat® Reader
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Sie möchten weitere Dateien herunterladen?
| Bürgerinitiative Königsbrücker Straße und
Stadtratsfraktion Bündnis 90/Die Grünen, 7. Juni 2000 |
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Übervolle Veranstaltung zum Ausbau der Königsbrücker
Straße Kritik gegen beschlossenen Ausbaugrad Bürgerinitiative (BI) bietet Betroffenen Hilfe
beim Schreiben von Einwendungen an
In einem übervollen Kinosaal fand am Mittwochabend die Veranstaltung zur Königsbrücker
Straße statt, zu der die Bürgerinitiative Königsbrücker Straße und die Fraktion
Bündnis 90/Die Grünen in die Schauburg eingeladen hatte.
Verkehrs-Professor Udo Becker (TU Dresden) bezweifelte die Aussage, dass bei einem vierspurigen Ausbau die
gleichen Belegungszahlen wie beim zweispurigen Ausbau angesetzt werden könnten. Entschuldigung,
Sie werden verscheißert!, schloss er seine Kritik.
Wenn die Kreuzungen Albertplatz und Olbrichtplatz verändert werden und das wird bereits
geplant dann wird mehr Verkehr in eine vierspurige Königsbrücker Straße
fließen, stellte Umweltbürgermeister Gaber (Bündnis 90/Die Grünen) fest. Er
stellte die Umweltverträglichkeitsuntersuchung (UVU) zu Lärm und Schadstoffe vor. Diese wurde
allerdings auf Grundlage der Belegungszahlen durchgeführt, die Prof. Becker angezweifelt hatte. Danach
soll der Lärm in der Königsbrücker Straße im Vergleich zu heute zwar sinken, bliebe aber
auf sehr hohem Niveau. Beim vierspurigem Ausbau sei er abschnittsweise beträchtlich höher als beim
zweispurigem Ausbau. Die Anzahl der Baumfällungen steigt beim vierspurigem Ausbau ebenso, wie es zu
geringeren Nachpflanzungen im Vergleich zum zweispurigem Ausbau kommt.
Die Verkehrsbedingungen können für alle Verkehrsteilnehmer im Vergleich zu heute verbessert
werden.
Für die Bürgerinitiative stellte Volker Eichmann (VCD Dresden) einen eigenen Ausbauplan vor. Durch
einen Ausbau mit eigenem Gleiskörper und einspuriger Fahrbahn (3,0 m) würde sowohl Platz
für einen Radweg und breitere Fusswege bleiben. Die Verkehrsbedingungen für alle
Verkehrsteilnehmer könnten so im Vergleich zu heute verbessert werden, so Eichmann. In den
Kreuzungsbereichen wären Abbiegespuren vorzusehen. Die Unterlagen begründen nicht, warum
zwei Spuren je Richtung notwendig sein sollen, so Eichmann. Mit dem Vorschlag der BI könnten
auch die Baumfällungen in der Allee im oberen Teil der Königsbrücker Straße verhindert
werden.
Für die Einwendungen Hilfe angeboten
Andere Mitglieder der Bürgerinitiative stellten den Ablauf des Planfeststellungsverfahrens vor und
riefen die Betroffenen auf, Ihre Bedenken gegen den zweispurigen Ausbau in Einwendungen zu äussern.
Das ist jetzt die einzige Möglichkeit, Ihre Interessen einzubringen. Wir bieten Ihnen dabei
unsere Unterstützung an, so ein BI-Mitglied. Die BI wird eine Mustereinwendung erarbeiten und
Sprechstunden anbieten.
Bürgerinitiative Königsbrücker Straße im
Internet
Die Bürgerinitiative Königsbrücker Straße ist nun auch im Internet unter der Adresse
www.leben-in-dresden.de präsent. Jetzt, da die Unterlagen zum Ausbau der Königsbrücker
Straße öffentlich ausliegen (bis 15. Juni im Technischen Rathaus, Hamburger Straße 19, Zi.
3010 und dem Regierungspräsidium, Stauffenbergallee 2), ist es um so wichtiger, die Ideen und
Vorstellungen der Bürgerinitiative einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
Es ist wichtig, die Neuen Medien´ zu nutzen, so Torben Heinemann von der
Bürgerinitiative, und eigentlich wäre es Aufgabe der Stadt, die zur Auslegung vorgesehen
Pläne im Internet anzubieten, wenn sie denn ein Interesse hätte, dass ein größerer
Personenkreis die Planung einsehen kann.
Am Donnerstag, dem 25.05.00 um 20:00 Uhr, trifft sich die Bürgerinitiative das nächste Mal im
Stadtteilhaus in der Prießnitzstraße 18, Ecke Louisenstraße. Dort können die Planungen
zum Ausbau der Königsbrücker Straße eingesehen werden. Desweiteren werden Bürger, die
Einwände gegen den 4-spurigen Ausbau vorbringen wollen, beraten und unterstützt.
Außerdem können die Pläne auch im Stadtteilhaus in der BUND-Geschäftsstelle (II.OG,
Telefon 8 38 19 93) während der Bürozeiten eingesehen werden. Dort werden ebenfalls
Details erläutert und es wird bei der Formulierung von Einwendungen geholfen.
Die Bürgerinitiative ruft alle interessierten Bürger auf, sich diese Unterlagen anzusehen, um
ihre eigenen Interessen wahrnehmen zu können.
| Bürgerinitiative Königsbrücker Straße (th), 25. Mai
2000 |
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Unterlagen Königsbrücker Straße liegen jetzt aus
Radler bei der Demo
Die Unterlagen zum Ausbau der Königsbrücker Straße liegen bis zum 15. Juni öffentlich
aus. Im Technischen Rathaus (Hamburger Straße 19, Zi. 3010) und dem Regierungspräsidium
(Stauffenbergallee 2) können die Pläne am Montag und Mittwoch von 8-16 Uhr, Dienstag und Donnerstag
von 8-18 Uhr und am Freitag von 8-14 Uhr eingesehen werden. Die Einwendungen müssen bis zum 29. Juni 2000
eingegangen sein.
Auch im Stadtteilhaus Äußere Neustadt, Prießnitzstraße 18 (BUND-Geschäftsstelle
II.OG, Tel. 8 38 19 93) ist eine Einsicht in die Pläne möglich. Dort werden auch
Details erläutert und bei der Formulierung von Einwendungen geholfen.
Die Bürgerinitiative ruft die Betroffenen auf, sich diese Unterlagen anzusehen, um die eigenen
Interessen wahrnehmen zu können.
Unterdessen gehen die freitäglichen Fahrraddemonstrationen weiter. Vor der Schauburg wurde mit
Informationstafeln über den Ausbau informiert.
| Bürgerinitiative Königsbrücker Straße (th), 20. Mai
2000 |
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Informationen zum Pressegespräch Erläuterungen zu den
Querschnitten
Die Bürgerinitiative (BI) Königsbrücker Straße ist ein Zusammenschluss engagierter
Dresdner Bürgerinnen und Bürger, die sich für die Verbesserung der verkehrlichen Situation in
der Königsbrücker Straße im Interesse aller Anwohner, Geschäftsinhaber und
Verkehrsteilnehmer einsetzen. Den Bau eines eigenen Gleiskörpers für die Straßenbahn mit der
dazugehörigen Finanzierungsmöglichkeit sehen wir als Chance, die Königsbrücker Straße
heutigen und vor allem zukünftigen Verkehrsbedürfnissen anzupassen. Aus Sicht der BI lassen sich die
heutigen Verkehrsprobleme zum Einen dadurch beschreiben, dass Kraftfahrzeuge durch Abbiegevorgänge, durch
Rückstau an den Knotenpunkten und durch nicht spurgenaues Fahren bzw. zu große Fahrzeugbreiten den
Betrieb der Straßenbahn behindern. Zum Anderen sind für Radfahrer teilweise keine eigenen
Flächen vorhanden und der Fahrbahnbelag ist in einem sehr schlechten Zustand, so dass Radfahrer
Umwege über andere Straßen bzw. das illegale Befahren der Gehwege in Kauf nehmen um ihre Ziele auf
der Königsbrücker Straße zu erreichen.
Die Lösung des Problems sehen wir auf Grund der hohen Verkehrsbelastung (zwei wichtige
Straßenbahnlinien, ca. 25 000 Kfz/Tag, ca. 25 % Radverkehrsanteil an den Wegen pro Tag in der
Dresdner-Neustadt, hohe Fußgängerfrequenz im Straßenabschnitt (Stadtteilzentrum)) in der
Anlage eigener, getrennter Fahr- und Gehbahnen. Da sich die Leistungsfähigkeit eines Streckenabschnittes
immer durch die Leistungsfähigkeit der Knoten bestimmt, heißt das: eine Richtungsfahrbahn
für Kraftfahrzeuge mit einzelnen Abbiegespuren, einen eigenen Gleiskörper der Bahn, der im
Havariefall überfahren werden kann, eine eigene Spur für den Radverkehr und breite
Gehbahnen, die zusätzlich Platz für Geschäftsauslagen, Cafés und
Straßengrün bieten.
Einen Ausbau mit vier Kraftfahrzeugspuren ohne Radverkehrsanlagen lehnen wir ab, weil:
- Er gegen das Verkehrskonzept der Landeshauptstadt Dresden verstößt, nachdem durch den Ausbau der
Verkehrsinfrastruktur insbesondere der Fuß- und Radverkehr zu fördern ist,
- die Leistungsfähigkeit des Streckenabschnittes durch die anschließenden Knoten beschränkt
wird und nicht erhöht werden kann,
- eine Erhöhung der Leistungsfähigkeit im Streckenabschnitt zudem nicht notwendig (Entlastung durch
die Waldschlößchenbrücke) und nicht sinnvoll ist, da sie die Aufenthaltsqualität im
Straßenraum negativ beeinflusst,
- fehlende Radverkehrsanlagen bei hohen Geschwindigkeiten im Kraftfahrzeugverkehr zu einer Gefährdung
der Radfahrer führen bzw. diese auf Gehbahnen verdrängt werden, wo sie Fußgänger
gefährden können,
- es nicht sinnvoll ist, eine lebendige Straße, die eine Vielzahl von Funktionen erfüllt, wie
Wohnen, Arbeiten, Einkaufen, Erholen zu opfern, um einseitig den stadtunverträglicheren, motorisierten
Individualverkehr zu bevorzugen.
Dresden kann sich glücklich schätzen, dass noch engagierte Bürger in der Stadt wohnen, die
sich für ein Leben in der Stadt stark machen.
Vergleich der Querschnitte
In Bild 1 finden Sie eine Prinzipienskizze der
Regelquerschnitte der heutigen Königsbrücker Straße,
Bild 2 zeigt den zur Zeit in der Diskussion stehenden 4-spurigen Ausbau
und Bild 3 Alternativentwurf der Bürgerinitiative. Die Darstellung
zeigt deutlich, dass der Vorschlag der BI rund 3 m geringere Fahrbahnbreiten benötigt als eine vierspurige
Variante. Diese Fläche kann dadurch anders genutzt werden. Eine optimale Einteilung der 4,50 m breiten
Fahrbahn wäre eine Fahrspur mit 2,75 m und ein Angebotsstreifen für Radfahrer mit einer Breite von
1,75 m. Eine breitere Fahrspur des motorisierten Individualverkehrs (MIV) ist möglich, führt aber
unter Umständen zu unerwünschten höheren Fahrgeschwindigkeiten. Die Vorbeifahrt an einem
havarierten Fahrzeug ist für Pkw innerhalb der Fahrbahn möglich und für Lkw durch die
Überfahrbarkeit des Gleiskörpers der Straßenbahn gegeben.
In den Bildern 4 und 5 finden Sie eine Prinzipienskizze der
Regelquerschnitte der Königsbrücker Straße in Höhe der Lärchenstraße. Wenn als
Ausbauvariante für den MIV eine Richtungsfahrbahn gewählt wird, ist der Erhalt der Bäume bzw.
der Baumstandorte im Streckenabschnitt möglich (Bild 5). Bei einem
Ausbau mit zwei Richtungsfahrbahnen reicht der Platz zwischen den Bäumen an der östlichen
Straßenseite nicht aus (Bild 4). Die Vorbeifahrt an einem
havarierten Fahrzeug ist für Pkw innerhalb der Fahrbahn möglich und für Lkw durch die
Überfahrbarkeit eines entsprechend breiten Bordes des Grünstreifens möglich (Fahrtrichtung
Nord).
| Bürgerinitiative Königsbrücker Straße, 2. Mai 2000 |
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Berücksichtigung des Radverkehrs beim Ausbau der
Königsbrücker Straße
- Kein Ausbau ohne Radfahrstreifen!
- Dammweg und Alaunstraße in schlechtem Zustand!
- Radfahrer wollen Geschäfte auf Königsbrücker direkt anfahren können!
Die Dresdner Ortsgruppen von ADFC (Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club) und VCD (Verkehrsclub Deutschland)
wenden sich dagegen, dass die Königsbrücker Straße ohne Radverkehrsanlagen ausgebaut
werden soll. Auf allen innerstädtischen Straßen müssen Maßnahmen ergriffen werden, damit
sie attraktiv für Radfahrer sind. Bei einer so stark befahrenen Straße wie der
Königsbrücker sind dazu Radverkehrsanlagen nötig.
Die vorgeschlagenen Umfahrungen Alaunstraße und Dammweg sind derzeit sehr schlecht für den
Radverkehr geeignet. Damit sie überhaupt eine Alternative bieten können, sind umfangreiche bauliche
und verkehrsrechtliche Verbesserungen nötig. Auf beiden Strecken muss die Fahrbahnoberfläche
verbessert werden. Die Alaunstraße sollte endlich nach dem Gesetz als Fahrradstraße ausgewiesen
werden und auch den entsprechenden Komfort bieten. Radfahrern, die vom Albertplatz kommen, muss eine bequeme
direkte Zufahrt geboten werden, und das illegale Parken, das zu Gefährdungen der Radfahrer führt,
muss geahndet werden. Am Dammweg müssen an Bischofsweg und Antonstraße bequeme
Querungsmöglichkeiten für den Radverkehr geschaffen werden, und er muss nachttauglich werden.
Weiteren Verbesserungsbedarf haben wir auf den folgenden Seiten im Detail aufgeführt.
Keine Umfahrung schafft die Tatsache aus der Welt, dass Radfahrer Ziele in der Königsbrücker
Straße aufsuchen wollen. Die geplante Breite der rechten Spur von 3,00 m verleitet Autofahrer dazu,
Radfahrer viel zu eng ohne Spurwechsel und damit illegal zu überholen. Die hier entstehenden
Gefährdungen für Radfahrer sind nicht hinnehmbar. Meiden Radfahrer aus diesen Gründen die
Fahrbahn, so stören oder gefährden sie auf dem Gehweg Fußgänger.
Die Aussagen aus der Verwaltung und Politik, ein Radfahrstreifen könne auf der Königsbrücker
Straße nach Inbetriebnahme der Waldschlößchenbrücke abmarkiert werden, klingen wage.
Erst eine diesbezügliche rechtsverbindliche Festschreibung im Planfeststellungsverfahren schafft
Glaubwürdigkeit. Immerhin wurde die umstrittene Waldschlößchenbrücke den Dresdnern unter
anderem damit schmackhaft gemacht, dass sie eine Entlastung der Königsbrücker Straße bewirken
soll.
| Dresdner Ortsgruppen von Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club (ADFC) und
Verkehrsclub Deutschland (VCD), 1. Mai 2000 |
hoch |
Kompromiß zur Könisgbrücker Straße
ist Bankrotterklärung der Dresdner Verkehrspolitik
Als abermalige Bankrotterklärung für die Verkehrspolitik der Landeshauptstadt Dresden hat die
VCD-Ortsgruppe Dresden den Kompromiß zum geplanten Ausbau der Königsbrücker
Straße bezeichnet. Die jetzt durch OB Wagner abgesegnete Ausbauvariante benachteiligt eindeutig
Radfahrer, Fußgänger, Anwohner und Geschäftsleute in der Königsbrücker Straße.
Das als Kompromiß zu bezeichnen, zeugt von besonderer Chuzpe. Bezeichnend für die rein
autororientierte Verkehrspolitik der CDU/FDP/DSU-Koalition und großen Teilen der Stadtverwaltung ist
auch, daß die Kritik vor Ort übergangen wird und daß das ablehnende Votum des Neustädter
Ortsbeirats einfach ignoriert wird. Ein ganz besonderes Verständnis von Politik zeigt auch die Tatsache,
daß die Stadtratsfraktionen erst in der Presse über solche Pläne informiert werden und die
Stadtratsvorlage erst nach den Journalisten erhalten.
Es ist unbegreiflich, daß aus einer Straße, die derzeit das lebendige Zentrum der Neustadt ist,
eine vierspurige Rennpiste gemacht wird. Noch unverständlicher ist, daß dies mit Mitteln bezahlt
wird, die für den Ausbau des ÖPNV vorgesehen sind. Die ursprünglichen Planungen des
Stadtplanungsamtes sahen ein geregeltes und stadtverträgliches Miteinander aller Verkehrsarten vor, auch
für Radfahrer und Fußgänger war noch genug Platz.
Auch die Äußerungen von Bürgermeister Wolgast zeigen nicht viel Kompetenz und
Verständnis für den Fahrradverkehr. Den Radfahrern den Dammweg eine schmale Straße
mit schlechtem Pflaster als Alternative vorzuschlagen, zeugt von völliger Unkenntnis. Auch die
Überlegung, Radfahrern die Alaunstraße anzubieten, beweist nur, daß Wolgast anscheinend selber
nicht radfährt. Sonst würde er wissen, daß es die Stadt bislang nicht einmal geschafft hat, in
der Alaunstraße deren offizielle Einordnung als Fahrradstraße durchzusetzen. Abgesehen davon ist
die Könisgbrücker Straße mit ihren Geschäften, Kneipen und dem Kino weniger eine
Durchfahrtstraße, sie ist vor allem ein wichtiges Ziel für viele Radfahrer, sie läßt sich
damit nicht einfach umgehen, die kommenden Konflikte sind vorprogrammiert. Ein schwacher Trost ist es da,
daß man ja über eine Radfahrspur nachdenken könnte, sollte nach Bau der
Waldschlösschenbrücke das Verkehrsaufkommen auf der Königsbrücker Straße sinken.
Diese Annahme ist ausgesprochen blauäugig, Untersuchungen beim Ausbau der Dohnaer Straße haben
beispielsweise gezeigt, daß die Parallelstraßen entgegen vorheriger Verheißungen nicht
entlastet wurden. Ebenso wird die Waldschlösschenbrücke auch nicht zu einem Verkehrsrückgang in
der Königsbrücker Straße führen, das vage Versprechen auf einen Radfahrstreifen ist nichts
weiter als eine Beruhigungspille ohne viel Wirkung.
Besonders perfide ist aber der Versuch, die Schuld für diese Vernachlässigung des
nichtmotorisierten Verkehrs, den DVB bzw. dem eigenen Bahnkörper für die Straßenbahn
zuzuschieben. Erst zu loben, daß die DVB den Ausbau bezahlen, und dann zu klagen, daß
diese einen eigenen Bahnkörper haben wollen, das zeugt entweder von völliger Unkenntnis oder
bewußter Desinformation, so VCD-Sprecher Volker Eichmann. Auch ist entgegen mancher
Behauptungen ein eigener Bahnkörper Grundvoraussetzung für attraktiven Nahverkehr und nicht so
einfach nebenbei durch ein paar intelligente Ampelschaltungen zu ersetzen.
Der VCD fordert daher, daß die ursprünglichen Planungen des Stadtplanungsamtes, die ein
gleichberechtigtes Miteinander der verschiedenen Verkehrsarten vorsahen, wieder aufgegriffen und umgesetzt
werden. Die jetzt beabsichtigte Planung ist lediglich ein fauler Kompromiß, der radikal und einseitig den
Autoverkehr bevorzugt, eindeutig zu Lasten der Anwohner, der Geschäftswelt, der Radfahrer, der
Fußgänger und der Stadtentwicklung in der Neustadt.
| Verkehrsclub Deutschland (VCD), Ortsgruppe Dresden, 30. März 2000 |
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