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Presseartikel zur OB-Wahl 2001
Roßberg neuer Oberbürgermeister in Dresden
CDU verliert Kreise
Dresden Nach dem Sieg des unabhängigen
Oberbürgermeister-Kandidaten Ingolf Roßberg (FDP) in Dresden und
dem Verlust mehrerer Landratsposten der CDU beraten die Parteien in Sachsen
am (heutigen) Montag über den Wahlausgang.
Der neue Dresdner Oberbürgermeister warb am Sonntag bereits für
ein überparteiliches Zusammenwirken aller Kräfte: Zuerst
kommt Dresden für mich, danach Parteipolitik.
Roßberg hatte sich im zweiten Wahlgang mit 47 Prozent der Stimmen
klar durchgesetzt. Der seit 1990 regierende CDU-Amtsinhaber Herbert Wagner
kam auf 40 Prozent. Der letzte Dresdner SED-Oberbürgermeister Wolfgang
Berghofer landete abgeschlagen bei 12,2 Prozent.
Erstmals siegte die SPD bei einer Landratswahl. Im Leipziger Land setzte
sich Petra Köpping mit 72,7 Prozent klar durch. Auch die Landkreise
Freiberg und Annaberg gingen der CDU verloren. Hier setzten sich Bewerber
eines Bürgerforums beziehungsweise einer Allianz Unabhängiger
Wähler durch.
Bei den Bürgermeisterwahlen in 52 Städten und Gemeinden schnitt
die CDU am Sonntag erneut als beste Partei ab.
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