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Presseartikel zur OB-Wahl 2001
Nicht einmal jeder Zweite wählte
Die Wahlbeteiligung lag gestern bei 48,72 Prozent. Von 387.505
wahlberechtigten Dresdnern gaben nur 188.779 ihren Stimmzettel ab. Damit
hat nicht einmal jeder Zweite von seinem demokratischen Recht Gebrauch
gemacht. Im Vergleich zum ersten Wahlgang am 10. Juni lag die
Wahlbeteiligung am Ende um 0,5 Prozent höher.
8,7 Prozent entschieden sich für die Briefwahl. Das waren mehr als im
ersten Wahlgang, wo 6,9 Prozent der Dresdner ihren Kandidaten vorab
ankreuzten. Mittags lag die Wahlfreudigkeit um mehr als zwei Prozent
höher als vor 14 Tagen. Dann nahm sie jedoch wieder ab und lag gegen
16 Uhr genauso wie vor zwei Wochen bei knapp 34 Prozent plus
Briefwähler. Die Wahlbeteiligung im ersten Wahlgang war die niedrigste
seit der Wende. In der Friedrichstadt ging vor zwei Wochen gerade mal jeder
Dritte an die Urne. Am wahlfreudigsten zeigte sich der Dresdner Osten.
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