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Presseartikel zur OB-Wahl 2001
Roßberg: Keine neuen Möbel, aber eine
Stadtkarte
Neuer Rathauschef zieht am 1. August ein
Dresdens künftiger OB Ingolf Roßberg (FDP) ließ sich
gestern schon mal vor dem Rathaus fotografieren. Am 1. August zieht er hier
ein.
Heute spricht der 40-Jährige erst einmal in Wuppertal mit dem
dortigen Oberbürgermeister über die Auflösung seines
Vertrages als Beigeordneter für Stadtentwicklung, Bauen und Verkehr.
Zur Vorbereitung auf den ersten Wahlgang hatte er seinen Jahresurlaub
genommen. Seither habe ich unbezahlten Urlaub. Das ging nicht
anders, sagt Roßberg.
Wuppertal abschließen und Dresden vorbereiten
In den nächsten Wochen will er nun den Spagat schaffen, in Wuppertal
seine Aufgaben ordentlich abzuschließen und Vorbereitungen für
Dresden zu treffen. Da gilt es beispielsweise, die Dezernenten
auszuwählen. Roßberg hat Umweltbürgermeister Klaus Gaber
(Grüne) gebeten, bis zur Amtsübernahme seine Belange
wahrzunehmen. Sein persönlicher Referent wird Peter Teichmann, der
derzeit in Gabers Dezernat tätig ist. Am Sonnabend trifft er sich mit
OB Herbert Wagner (CDU), um über die Amtsübergabe zu sprechen.
Mit Finanzbürgermeister Hanspeter Stihl (CDU) hat er bereits über
den neuen Haushalt beraten.
Roßberg zieht in das Oberbürgermeisterbüro im zweiten
Stock des Rathauses. Neue Möbel hält er für Verschwendung.
Aber ich brauche dringend einen Flächennutzungs- und einen
Stadtplan als Arbeitsmittel. Auch ein paar Bilder und persönliche
Sachen bringe ich mit, sagt er. Dazu gehören drei Urkunden: Er
wurde von den amerikanischen Städten Tombstone, Sierra Vista und
Little Rock zum Ehrenbürger ernannt.
Der Dienstwagen ist ihm ziemlich egal. Privat muss er sich aber nach einem
neuen Auto umsehen. In Wuppertal gab's zum Job einen Ford Mondeo, der auch
privat genutzt wurde. Jetzt will er einen Skoda kaufen. Seine
Führerscheinprüfung machte Roßberg übrigens im April
1991. Schlecht werde ihm beim Autofahren auch schon lange nicht mehr, sagt
er.
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