Presseartikel zur OB-Wahl 2001

Biedenkopf will sich bei Roßberg nicht entschuldigen

Sachsens Ministerpräsident Kurt Biedenkopf (CDU) wird sich beim designierten Dresdner Oberbürgermeister Ingolf Roßberg (FDP) nicht für die abfällige Bemerkung „Schrott aus Wuppertal“ entschuldigen. Biedenkopf hatte Roßberg während des Kommunalwahlkampfes so bezeichnet.

„Ob ich mich künftig zu Herrn Roßberg äußere, hängt vor allem von den Leistungen des neuen Dresdner Oberbürgermeisters ab“, sagte Biedenkopf gestern auf Anfrage von Journalisten in Dresden. Der Ministerpräsident verwies darauf, dass man in der Landeshauptstadt jetzt sehen müsse, wie man mit der schwierigen Situation nach der Wahl klar komme. Er betrachte das alles sehr „skeptisch“.

Dem von den Oppositionsparteien unterstützten Roßberg steht im Dresdner Stadtrat eine CDU-Mehrheitsfraktion gegenüber.

Sächsische Zeitung (SZ/gs) 27. Juni 2001

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