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Presseartikel zur OB-Wahl 2001
Biedenkopf will sich bei Roßberg nicht entschuldigen
Sachsens Ministerpräsident Kurt Biedenkopf (CDU) wird sich beim
designierten Dresdner Oberbürgermeister Ingolf Roßberg (FDP)
nicht für die abfällige Bemerkung Schrott aus
Wuppertal entschuldigen. Biedenkopf hatte Roßberg während
des Kommunalwahlkampfes so bezeichnet.
Ob ich mich künftig zu Herrn Roßberg äußere,
hängt vor allem von den Leistungen des neuen Dresdner
Oberbürgermeisters ab, sagte Biedenkopf gestern auf Anfrage von
Journalisten in Dresden. Der Ministerpräsident verwies darauf, dass
man in der Landeshauptstadt jetzt sehen müsse, wie man mit der
schwierigen Situation nach der Wahl klar komme. Er betrachte das alles sehr
skeptisch.
Dem von den Oppositionsparteien unterstützten Roßberg steht im
Dresdner Stadtrat eine CDU-Mehrheitsfraktion gegenüber.
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