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Presseartikel zur OB-Wahl 2001
Suche nach der Nadel im Heuhaufen beginnt
Wuppertal. Am Montag wurde Stadtentwicklungsdezernent Ingolf
Roßberg von Oberbürgermeister Dr. Hans Kremendahl offiziell
verabschiedet.
Die Zeit war mit einem knappen Jahr kurz, dennoch hat nach Ansicht von
Oberbürgermeister Dr. Hans Kremendahl der scheidende
Stadtentwicklungsdezernent durch seine Arbeit Maßstäbe gesetzt.
Auch Roßbergs Nachfolger wünscht sich der Verwaltungschef
ungeduldig, pushend also einen Möglichmacher. Gestern
wurde Roßberg von seinem Chef offiziell verabschiedet.
Nochmals gratulierte Kremendahl dem Beigeordneten zu seiner
politischen Leistung, in Dresden zum Oberbürgermeister
gewählt zu werden. In einem knappen Jahr habe er auch in
Wuppertal einiges aufblitzen lassen. Sie haben gezeigt, wie man
einiges anpacken kann, so etwa beim Thema Bahnflächen, meinte
Kremendahl. Zur Erinnerung überreichte Kremendahl Roßberg eine
Stück Schwebebahnschiene und den Wuppertal-Film von Anne Linsel.
Roßberg gestand, dass er mit einem lachenden und einem weinenden
Augen nach Dresden gehe. Aber in meiner eigenen Heimatstadt
Oberbürgermeister zu werden, ist eines der schönsten Ereignisse
meines Lebens. Und an Kremendahls Adresse: Mit Ihnen habe ich
den besten Chef gehabt, den ich je hatte.
Nichts Neues wusste dieser über einen Amtsnachfolger zu berichten.
Nach den Sommerferien werde die Position auf Wunsch der FDP ausgeschrieben.
Das ist natürlich eine Suche nach der Nadel im Heuhaufen,
so Kremendahl. Ein Volljurist mit FDP-Parteibuch, der etwas von
Stadtentwicklung verstehe und nach Wuppertal kommen wolle, sei eben nicht
einfach zu finden. Bis dahin wird Umweltdezernent Harald Bayer von den
Grünen in die Bresche springen und die Amtsgeschäfte
kommissarisch übernehmen. Auch er rechnet nicht mit einer schnellen
Lösung: Das kann etwas dauern.
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