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Presseartikel zur OB-Wahl 2001
Saft und Dienstfahrrad
Andrang bei Ingolf Roßbergs erster Bürgersprechstunde
Ab 17 Uhr drückten gestern viele die Türklinke des
Oberbürgermeisterzimmers. Ingolf Roßberg (FDP) hatte es so
gewollt: Gleich am ersten Tag sollte eine Bürgersprechstunde
stattfinden. Es gab Apfelsaft, Wein und Glückwünsche. Und
freilich kamen auch die ersten der insgesamt 80 Besucher mit ihren
Anliegen.
Bauunternehmer hoffen auf Aufträge von der Stadt, Händler
wünschen sich preiswerte und mehr Parkplätze für ihre
Kunden, der Verband Junger Unternehmer verlangt mehr Unterstützung
für den einheimischen Mittelstand. Mancher kam auch, um dem neuen OB
zu sagen, dass er sich mehr Bänke in der Stadt, mehr Geld für die
Sportanlagen oder zum Beispiel eine freie Mittelschule wünscht. Andere
drückten ihm Zettel in die Hand oder wollten einfach nur mal im
Amtszimmer des Oberbürgermeisters sein. Dabei gab es für
Roßberg einen in Dresdens Stadtfarben gebundenen Blumenstrauß
und auch ein Stadtmodell mit der schon fertig gebauten Frauenkirche.
Mitarbeiter des Umweltdezernates schoben ein Dienstfahrrad für den OB
ins Zimmer. Und ein Wuppertaler, der mit seiner Familie auf der Durchreise
Dresden besuchte, nutzte die Gelegenheit für eine Begrüßung
und schmunzelte: Wir haben jetzt einen Berg weniger, und Sie haben
einen Berg mehr.
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