Waldschlößchenbrücke – Presse-Artikel

Artikel aus: Sächsische Zeitung (SZ/ale) 3. April 2003

Deutlich mehr Lärm

Gegner der Waldschlößchenbrücke laden zum Forum

Der durch die Waldschlößchenbrücke zu erwartende Verkehrslärm könnte das Projekt nach Ansicht seiner Gegner zu Fall bringen.

Auf einem Grünen-Forum im Ortsamt Blasewitz verwies der frühere Umweltbürgermeister Klaus Gaber auf Prognosen, wonach sich die Belastung nahe des Uniklinikums deutlich erhöhen wird. Die Werte werden nach seinen Angaben tags von knapp 63 auf 68 Dezibel klettern. „Das ist eine gravierende Überschreitung“, sagte Gaber.

Schon ein Anstieg um drei Dezibel bedeute eine Verdopplung des empfundenen Lärms. Dazu komme noch eine höhere Belastung durch Abgase und so genannte Feinstäube, wovon unter anderem Teile des Käthe-Kollwitz-Ufers und der Fetscherstraße betroffen sein würden.

Die Argumente stießen bei den rund 70 erschienenen Anwohnern auf ein geteiltes Echo. Einige sprachen sich klar gegen den Brückenbau aus. Andere erhofften sich eine Entlastung für das Blaue Wunder sowie Impulse für die Wirtschaft. Diesen Punkt griff auch die Handwerkskammer Dresden auf und plädierte für die Waldschlößchenbrücke.

Noch bis 24. April können Gegner des Baus beim Regierungspräsidium Einspruch erheben.

Weitere Grünen-Veranstaltung zur Brücke heute um 19.30 Uhr im Kino Metropolis im Waldschlößchenareal.

Artikel aus: Sächsische Zeitung (SZ/ale) 3. April 2003

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