Waldschlößchenbrücke – Mustereinwendungen (1–3)

Information der BI Waldschlößchenbrücke.

Übersicht

Sie möchten gern Einspruch erheben, wissen aber nicht wie? Auf dieser Seite finden Sie drei Mustereinwendungen. Weitere Muster finden Sie hier: 4, 5, 6.
Bei Interesse können Sie die Muster als rtf-Dokument herunterladen.

Siehe auch: Allgemeine Hinweise zum Planfeststellungsverfahren.

Mustereinwendung 1:

Maximilia Musterfrau
Maximillestr. 11
01471 Dresden

Regierungspräsidium Dresden
Stauffenbergallee 2
01099 Dresden

Einwendung zum Planfeststellungsverfahren für das Bauvorhaben der Landeshauptstadt Dresden „Verkehrszug Waldschlösschenbrücke“

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit erhebe ich Einspruch gegen das o. g. Vorhaben. Die Einwendung stützt sich auf die folgenden Probleme, die in ihrer Gesamtheit für mich eine massive Betroffenheit auslösen.

Ich wohne in der unmittelbaren Nähe des Brückenkopfes der geplanten Waldschlößchenbrücke auf der Neustädter Seite. Nun werden nach den Planungsunterlagen mit der Waldschlösschenbrücke massive Lärmpegelüberschreitungen, teilweise. um bis zu 15/17 dB/A, erwartet. Damit wird meine Wohnung und insbesondere auch mein Wohnumfeld in unzumutbarer Weise beeinträchtigt.

Nach meinem Kenntnisstand sind diese Beeinträchtigungen durch technische Vorkehrungen (Schallschutzfenster, Schallschutzwände etc.) nur teilweise zu beseitigen. Zudem wird auch dadurch meine Lebensqualität in unzumutbarer Weise beeinträchtigt, da ich dann die Fenster meiner Wohnung ständig geschlossen halten muss.

Die Elbwiesen unterhalb des Waldschlösschens sind für mich ein nahegelegenes und bisher weitgehend ungestörtes Naherholungsgebiet. Durch die geplante Brücke wird dieses zerschnitten, Lärm und Abgase werden in diesen Bereich hineingetragen. Von einem Erholungswert kann man dann wohl kaum noch sprechen. außerdem wird das Bild dieser schönen Flußlandschaft durch die überdimensionale Brücke vollständig zerstört.

Unzumutbar ist für mich auch die Abholzung der Straßenbäume entlang der angrenzenden Ausbaustrecken. Die durch den Bau verursachten weiträumigen Verschlechterungen können im unmittelbaren Umfeld in keiner Weise ausgeglichen werden.

Ich fordere daher den Verzicht auf den Bau dieser Brücke.

Mit freundlichen Grüßen

Mustereinwendung 2:

Maximilia Musterfrau
Maximillestr. 11
01471 Dresden

Regierungspräsidium Dresden
Stauffenbergallee 2
01099 Dresden

Einwendung zum Planfeststellungsverfahren für das Bauvorhaben der Landeshauptstadt Dresden „Verkehrszug Waldschlösschenbrücke“

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit erhebe ich Einspruch gegen das o. g. Vorhaben.

Wie aus den Planungsunterlagen hervorgeht, wird das Elbtal und die angrenzenden Wohngebiete durch den Verkehr auf der Brücke und auf den weiterführenden Straßen in unzumutbarer, ja gesetzwidriger Weise, verlärmt und mit Abgasen belastet. Diese Wirkungen reichen weit über das betrachtete Planungsgebiet hinaus.

Dies ist völlig verantwortungslos, da zudem die prognostizierte „Entlastungswirkung“ der Brücke an anderen Stellen des Dresdner Straßennetzes nur minimal und subjektiv kaum wahrnehmbar ist. Wenn das Blaue Wunder von heute reichlich 27.000 Fahrzeugen nach der Prognose auf reichlich 26.000 Fahrzeuge „entlastet“ werden soll, dann ist das als „Entlastungseffekt“ einer Riesenbrücke, auf der über 45.000 Fahrzeuge täglich fahren sollen, wohl eher ein Witz als eine ernsthafte verkehrsplanerische Begründung.

Alle übrigen Brücken der Stadt Dresden würden durch eine 3. Marienbrücke mindestens gleich oder stärker entlastet, als es durch die Waldschlößchenbrücke zu erwarten ist.

Es ist zudem den Planungsunterlagen zu entnehmen, dass die Verkehrsbelastung der Zubringerstraßen zu dieser Brücke enorm zunehmen soll. Diese Verkehrszunahmen wirken weit über das betrachtete Planungsgebiet hinaus und führen zu erheblichen Folgeproblemen. Soll etwa noch eine Brücke über den Großen Garten gebaut werden, damit die Verkehrsströme der Waldschößchenbrücke in den Dresdner Südosten weitergeführt werden können?

Die Waldschlößchenbrücke ist in ihrer Verkehrswirkung deutlich schlechter als eine 3. Marienbrücke oder mehrere im Stadtgebiet verteilte kleinere Brücken.

Damit ist aus verkehrsplanerischer Sicht der Bau dieser Brücke abzulehnen. Zudem sind die Probleme der Umweltbelastung (Lärm, Abgase) nach den Planungsunterlagen nicht beherrschbar. Massive Grenzwertüberschreitungen sind angekündigt.

Offensichtlich ist die Abwägung zwischen verschiedenen Varianten unzureichend bzw. stark fehlerhaft erfolgt. Ich fordere daher den Verzicht auf den Bau einer Brücke an diesem Standort.

Mit freundlichen Grüßen

Mustereinwendung 3:

Maximilia Musterfrau
Maximillestr. 11
01471 Dresden

Regierungspräsidium Dresden
Stauffenbergallee 2
01099 Dresden

Betrifft: Einwendung zum Verkehrsbauvorhaben Waldschlösschenbrücke (Amtsblatt vom 6.3.2003, S.31)

Sehr geehrte Damen und Herren,

gegen das Vorhaben Verkehrszug Waldschlösschenbrücke erhebe ich folgende Einwendungen:

  1. Die Brücke mit ihren Bau- und Betriebskosten ist bei der Haushaltslage der Stadt Dresden nicht finanzierbar. Eine Vierspurigkeit ist insgesamt nicht begründbar.
  2. Andere Varianten zur Elbquerung wie die dritte Marienbrücke, ein Mehrbrückenkonzept oder eine Tunnellösung wurden frühzeitig aus dem Verfahren ausgeschieden und daher nicht ausreichend geprüft.
  3. Die Brücke ermöglicht eine wesentlich höhere und nicht begrenzbare Verkehrsbelegung als angegeben, was ihre negativen Umweltauswirkungen in Zukunft erhöhen wird. Ein vierspuriger Ausbau ist nicht erforderlich. Eine Verbesserung des ÖPNV ist nicht fachgerecht nachgewiesen.
  4. Entlastungen der Wohngebiete, anderer Hauptverkehrsstraßen und des „Blauen Wunders“ werden nicht dauerhaft eintreten, so dass die Brücke für die Anwohner unnötig ist. Stattdessen wird zu Lasten der Anwohner eine Fernverkehrsstrecke eröffnet.
  5. Das Planungsgebiet ist insbesondere auf der Altstädter Seite so eng begrenzt, dass wesentliche Verkehrs- und Umweltauswirkungen des Vorhabens überhaupt nicht untersucht werden. Der zu erwartende Verkehr kann auf dem bisherigen nachgeordneten Verkehrsnetz nicht abgewickelt werden.
  6. Der Verkehrszug verursacht erhebliche und gesundheitsschädliche Lärm- und Schadstoffemissionen und -immissionen. Die Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum und den Außenwohnbereichen wird für Gewerbetreibende, Kunden und Anwohner verschlechtert.
  7. Der Landschaftseingriff an der breitesten Stelle des Elbtals zerstört unwiederbringlich die einzigartige Dresdner Kulturlandschaft.

Mit freundlichen Grüßen

Weitere Muster finden Sie hier: 4, 5, 6.
Bei Interesse können Sie die Muster als rtf-Dokument herunterladen.

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